Bisensoaren Gurniggel

Es gibt ein paar Flugspots die unter die Kategorie „einfach genial“ fallen. Die Wasserscheide am Gurniggel ist so ein Spot, vorausgesetzt die Bise fegt – und am liebsten nicht zu stark, sonst geht’s rückwärts und nicht zu schwach, sonst geht’s nicht hoch.

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Wingover Gantrisch

Also wenn die Bise schön laminar auf den Hang trifft, dann ist die Wasserscheide ein Playground für Luftsportler vom Feinsten! Zusammen mit Ruben hatten wir zwei Tage in Folge, wo wir praktisch allein mit kleinen Schirmen stundenlang wagatieren konnten. Das lag vielleicht auch daran, dass doch recht viel Wind war und grössere Thermikschirme schon im Wind gestanden sind.

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Erst mal ne Line ziehen…

Mit meinem FLX und mit der 18er Nikita ging‘s aber prima, wobei ich mich erstmal an das Starkwind- Soaren knapp überm Boden gewöhnen musste, bevor’s mit bisschen Wingovern losging. Ruben hat praktisch den ganzen Tag „die Sau rausgelassen“ und eine Linie nach der anderen in den Schnee gezogen. Gutes Bodenhandling und Schirmkontrolle bei Start und Landung helfen.

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Soaren mit der russischen Lady

Das erste Mal hab ich den Schirm auf dem Plateau über die Rübe gezogen, mich ausgedreht aber keinen Wank mehr nach Vorne machen können. Ruben hat mich dann gepackt und in den Hang rausgeworfen – sah sicher lustig aus.

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Wasserscheide

Danach ging’s immer besser und das Rausstarten und Reinlanden hat geklappt, ohne eine Schleifspur in den Schnee zu ziehen, und auch ohne Bekanntschaft mit dem Stacheldraht oder den Bäumen im Lee zu machen.

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No rest till sunset

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