Winterthermik Adelboden

Thermik in den Nordalpen in den Monaten November bis Februar ist rar, umso besser gibt’s im schönen BEO den Hotspot Tschenten.

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gut besuchter Startplatz

An guten Tagen im Februar steigt’s hier schon nicht schlecht aber in der Höhe ist es noch saukalt. Das macht aber eigentlich nichts, weil man an der Tschenten ohne Probleme wieder reinlanden kann und das Spiel solang wiederholt, bis man keine Lust mehr hat oder die Thermik abstellt. OK – es hat viele Piloten, besonders am Wochenende, aber ansonsten steht dem Flugspass nichts im Weg.

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Tschenten- Soaren

An guten Tagen können die ersten XC- Strecken geflogen werden, das war auch der Plan als ich Nicco und Ruben überreden konnte mit mir dahin zu gehen. An dem Tag war aber der S- Wind stärker als die Thermik (leicht föhnig) und anstatt Thermikfliegen war soaren angesagt.

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Toplandung

Ich musste mir dann auch von meinen zwei Kollegen mit Outdoor- Burnout den ganzen Tag anhören, dass man ja eigentlich Heimfliegen wolle, und dass sicher an anderen Startplätzen schon lang die Post abgeht. Na ja – ich fand das Soaren überm Schnee top und wenigstens hat’s für ein paar gute Bilder gelangt.Zum Dankeschön sind meine Kollegen dann am Abend im Bus an mir vorbeigefahren.

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vorm Albristhorn

Ach ja – noch eins: Im Sommer, vom Niesen kommend, flieg ich nicht mehr zur Tschenten rüber, den Fehler mach ich nur einmal. Der Talwind zieht schon früh über die Kuppe und der Hausbart ist im fetten Lee. Die Mischung aus dickem Steigen abwechselnd mit brutalem Saufen und die dazu gehörige Portion Wind hat sich wie eine Tracht Prügel angefühlt.

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Nicco

Ich wurde mehr zurück in die Höhe geballert als dass ich geflogen bin. Mit zwei, drei Falten mehr auf der Stirn (und im Schirm) bin ich zurück an die Niesenkette gekrochen, wo ich mich erstmal in einem normalen Schlauch erholen musste.

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