Anfang März hat uns der Wettergott ein fettes Omega- Hoch über Mitteleuropa platziert, und was das für ein fettes Hoch war, was da zum Liegen gekommen ist (besten Dank dafür)!

Adi und ich haben die Gunst der Stunde genutzt und sind eine Woche (ich etwas länger) an den Monte Grappa, um die XC-Saison in der thermiksicheren Bassano-Luft einzuweihen. Es war top, auch wenn das Hoch ein bisschen stabil war und die Thermik nicht jeden Tag geboostet hat.

Dafür haben wir praktisch die ganze Zeit fast keine Wolke, geschweige denn Regen gesehen. Jeden Tag gab’s nach dem Frühstück und dem Shuttle zum Startplatz einen gediegenen „Cappucho am Campo del Grotsche“ (servus an die deutschen Fliegerkollegen).

Danach sind wir meistens so 4 – 6 h Strecke geflogen (mal mehr, mal weniger erfolgreich) und am Abend war zur Belohnung Abschluss-Soaren an den West-Hängen in der Abendsonne angesagt. Weil wir schliesslich am nächsten Tag wieder fit sein mussten, haben wir meistens das Kochen am Camping gegen einen Besuch in der Pizzeria eingetauscht.

Für mich hat es in den Tagen ein paar schöne Strecken gegeben, Adi hat sogar einmal die Bassano- Tageswertung für sich entschieden, weil er als einziger noch die lange Talquerung im Westen geholt hat.
