Anfang bis Mitte April gab’s die ersten, ergiebigen Streckentage auf der Alpennordseite. Mit Nicco war ich zuerst in der Ostschweiz in Fanas am Cruisen, danke Ivo für die Unterkunft! Der erste Tag war ziemlich stabil, der zweite Tag ging dafür besser und wir konnten das Prättigau hoch- und runterbrettern.

20 Meter über Klosters wär die Geschichte beinah vorzeitig zu Ende gewesen, aber ein thermischer Rettungsanker hat uns zum Glück wieder auf 3000m katapultiert, und Nicco konnte zum Dank noch über’s Rheintal an die Churfürsten bis Schänis und zurück auf Sargans fliegen.

Ich hab’s mit Südwind nicht um’s Eck vom Vilan geschaft und musst mich verblasen lassen, na ja – war trotzdem gut. Als Entschädigung konnte ich zwei Tage später einen super Tag im Jura nutzen, vom Weissenstein starten und 7.5h die Juraketten abfräsen.

Am späten Nachmittag war ich am nordöstlichen Ende bei Aarau und hab gedacht ich komm nie mehr zurück.

Mit den letzten Thermiken bin ich abends um 18.30 Uhr doch noch um den Weissenstein herum gekrochen und am Fuss gelandet. Hat ne ganz gute Strecke gegeben, hier der Link zum Flug. Auch die Niesenkette wurde während zwei Tagen bearbeitet, mit Start an der Mäggisseren, weil die Bahn noch nicht gefahren ist.

Das Üben im Schnellfliegen ist mir irgendwie nicht immer gelungen – ein Absaufer tief hinten im Suld oberhalb Aeschi hat zu einer Stunde Fussmarsch geführt, bis ich endlich wieder an den ersten Häusern war.