Schööön, dass es ihn noch gibt – den Frühling. Wir wurden im März / April mit ein paar Hammertagen verwöhnt. Ende März hab ich mit Nicco das Prättigau unsicher gemacht, und wir konnten schöne Strecken fliegen. Zuerst ging’s das Prättigau hoch und runter:

Dieses Mal bin ich am Eingang vom Prättigau um den Vilan herum gekommen, und der Querung vom Rheintal stand damit nichts mehr im Weg:

Entlang der Churfirsten ging es bis zum Walensee und von dort wieder zurück, mit Landung kurz hinter der Grenze im „Ländle“ (Lichtenstein). Hier der Link zum Flug.

Anfang April bin ich dann mit Biitli in den Genuss gekommen den Niesen frühzeitig einzuweihen, und das, obwohl die Bahn offiziell noch gar nicht gefahren ist. Den Fliegerkollegen, die bei der Niesenbahn arbeiten und eine Piloten- Sonderfahrt am Morgen organisiert haben, sei Dank!

Bei erstklassiger, schöner Frühjahrsthermik und hoher Wolkenbasis sind wir im Genussmodus bis zum Wendepunkt Pic Chaussy vor Leysin gestempelt.

Von da bin ich Straightline zurück geflogen, mit dem Ziel den zweiten Schenkel über den Thunersee hinaus Richtung Pilatus zu legen.

Im Emmental stand entlang der Thermikflanken eine fette Wolkenstrasse mit bombastischen Steigwerten. Schade nur, dass einige der Wolkentöpfe sich frühzeitig entschlossen haben ihre Energie zu entleeren. So musste ich auf Höhe Schrattenfluh Regen und Graupelschauer (mit Regenbogen) ausweichen, 10 km vorm Pilatus war aber wieder eitel Sonnenschein angesagt:

Mit dem Ziel das Dreieck in Spiez zu schliessen bin ich umgedreht. Leider haben die Wolkenausbreitungen zunehmend abgeschattet, und ich habe den Sprung zurück an den Hohgant am Abend nicht mehr geschafft. Dank einem netten Autostopp und der letzten ÖV Verbindung aus Marbach, bin ich aber doch noch nach Hause gekommen, wenn auch nicht fliegend… Hier der Link zum Flug.
-> Mehr Bilder gibt’s in der Graubünden und BEO Gallery.